Wenn beim Spiegel…

… die Rede von Web 3.0 ist, dann weiss man mittlerweile schon, dass man sich in der Regel auf jede Menge geballten Bullshit gefasst machen darf.
Vom Zwei-klassen-netz (gebühren auch von den Inhalteanbietern im Netz verlangen, nicht nur vom Surfer daheim), was bei den Providern ausgegoren in der Schublade liegt, kann man halten was man will, aber wenn man SpOn hier glauben darf, dann wird das ein richtig dickes Ding:

Die Telekommunikations-Konzerne haben einen finstere Vision: Ihr Traum ist ein Kommerznetz, bei dem nur noch zahlungskräftige Web-Unternehmen breitbandig beim Verbraucher ankommen.

und, Achtung, jetzt kommt’s:

Im Web 3.0 hätten Startups, Blogger und junge Kreative keine Chance.

Oh Yeah, danke Spiegel für so viel geballte Netz-Kompetenz.
Was für komische Drogen muss man eigentlich fressen, um solch gequirlte Scheisse unter die Leute zu bringen?

Den weniger Netz-technik-affinen Mitlesern, die nur Bahnhof verstehen, beschrieb das (eigentliche) Problem die Tagesschau hier treffend so:

Den Netzwerkbetreibern schwebt dagegen vor, neben der Datenautobahn – hier taugt die alte Metapher zur Beschreibung – künftig eine mautpflichtige Expressspur einzurichten. Zahlen sollen die Websites, die ihre Inhalte besonders schnell beim Kunden haben wollen.

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