Wie hart dumm, liebe TAZ

… muss man eigentlich sein, wenn man zu mindestens 95% ahnungslose „Journalisten“ wie Daniel Schulz und Astrid Geisler engagiert, Artikel über (Bundes)Trojaner, und wie und ob man sich davor schützen kann, zu schreiben und denen – ich befürchte es zumindest – für ihren hoffnungslosen Müll ein Honorar zu überweisen?

– Kann ich den Trojaner nicht von meinem Computer fernhalten?
- Vermutlich nicht.

usw. usf.
Kann man nicht computerspezifische Themen von der Taz fernhalten? Oder, wenn es sein muss; Leute fragen, die sich mit sowas auskennen?
Wobei, innovativ in ihrer Ahnungslosigkeit sind die Guten auch:

… normalerweise leuchet ein Lampe an Rooter …

Ich mag nicht auf Details eingehen, dazu ist der Beitrag einfach 5 (fünf (!)) halbe Seitenspalten voller Halbwahr- und Ganzblödheiten – und wahrscheinlich falsch zitierter oder mit Sicherheit (sic!) aus dem Zusammenhang gerissener Passagen, dass man hier ’nen kleinen Roman schreiben müsste.
Wen’s interessiert:
Taz Freitag der 9. Februar, Seite 13, Titel: „Die trojanische Kriegserklärung“
Möglicherweise gibt’s das morgen oder demnäxt auch via Google Suchmaschine.
Artikel ist hier.

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7 Kommentare to “Wie hart dumm, liebe TAZ”

  1.  Greg schrieb am 10. Feb 2007 um 14:15

    Hmpf, das taz-Archiv kann man nur gegen eine Gebühr lesen. Aber ich glaube so viel verpasse ich da auch nicht 😉

  2.  Mike® schrieb am 10. Feb 2007 um 17:51

    Nein, suchen ist mit Gebühr, lesen kann man imho alles, man muss nur den Link finden.

  3.  Greg schrieb am 10. Feb 2007 um 18:03

    Ah, achso. Sehr nett 🙂

  4.  Daniel Schulz schrieb am 13. Feb 2007 um 17:44

    Ehrlich gesagt, hat einer der Zitierten den Text vor Erscheinen noch gegengelesen ;-), beide waren auch nach der Lektüre zufrieden:

    Ich habe Kritik schon einmal kommentiert und zwar hier (dürfte der letzte Beitrag sein):

    http://www.netzpolitik.org/ind.....he+Angriff

  5.  Mike® schrieb am 13. Feb 2007 um 18:19

    Hallo Daniel, das Hauptproblem an dem Beitrag ist nicht, dass er für die computertechnisch weitgehend einfach gestrickten Taz-leser Sachverhalte einfach – was ich richtig halte – abstrahiert, für die man normal mehr als 5 Spalten zur Erklärung bräuchte (das liest und versteht dann ja auch keiner), sondern, dass er sachlich einfach in Teilen richtig falsch oder scheinbar bewusst desinformierend ist.
    Ich habe mich beim Lesen auch mehrfach gewundert, dass der Herr vom CCC sich zu solch undifferenzierten Äusserungen hinreissen bzw. hinstossen lässt.
    Computer und/oder Computer“hacker“ und/oder Sicherheitslücken sind nicht so einfach, dass man mal schnell einen Trojaner auf Rechner x/y installieren kann. Das vermittelt der Beitrag.
    Selbst wenn man aus persönlicher Dummheit oder Unwissenheit unter Windows mit Adminkonto ohne Firewall und Virenscanner, ohne Router direkt an der Netzdose hängt, gehört schon ein ganzes Stück logistischer Aufwand dazu, einen Trojaner da drauf zu bringen.
    Ein eingeschränktes Benutzerkonto minimiert die Möglichkeiten dann schon extrem, das steht zwar auch im Beitrag, aber so blöd und mißverständlich formuliert, dass es schon wieder falsch ist.
    Der Beitrag vermittelt das übliche Dau-bild, dass man zu ’nem Hacker sagt: ey, kannste mir mal den Rechner von Hans Mustermann hacken?
    Und das finde ich zum Kotzen, vor allem weil’s in der Taz generell so Wischiwaschi ist, wenn’s um solche Themen geht.
    Wenn ich mal Zeit finde, werde ich nochmal einen Beitrag schreiben und konkret auf die einzelnen Passagen im Artikel eingehen.

  6.  Daniel Schulz schrieb am 22. Feb 2007 um 11:36

    Vielleicht mögt Ihr das Interview mit dem Innenminister zu seinem Bundestrojaner lieber?

    http://www.taz.de/pt/2007/02/22/a0225.1/text

  7.  Mike® schrieb am 22. Feb 2007 um 14:29

    Um Längen 😮

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