Zur Online-Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen

muss man sich fragen, ob die Serveradmins beim Bundestag so hart beschruppt sind, ihre Server vernünftig zu konfigurieren, ob da Methode dahintersteckt, dass das Ding lagt wie nix anderes oder Beides.
Hat da der Schäuble ’nen Homeserver per 56k-Modem aufsetzen lassen, oder was?

Damit die nicht ganz das Gesicht verlieren, haben sie es (letzte Woche) um eine Woche verlängert.

Zeitüberschreitung beim Verbindungsaufbau zu epetitionen.bundestag.de.

Man kann ja zu der Petition stehen wie man möchte, aber das, was die da anbieten ist doch ein schlechtes Schmierentheater.

Link (geht grad nicht, musste ich aus dem Cache holen…): Reformvorschläge in der Sozialversicherung – Bedingungsloses Grundeinkommen (epetitionen.bundestag.de)

5 Kommentare to “Zur Online-Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen”

  1.  Mike® schrieb am 19. Feb 2009 um 4:31

    Keine Ahnung, wie das ging, wenn das Ding die grösste Zeit offline war, jedenfalls sind’s tatsächlich doch mehr als 50.000 Stimmen geworden und wenn meine Infos stimmen kann man sogar noch per Post/Fax welche nachreichen.
    Ein Pyrrhussieg, schliesslich wird sich trotz des Erfolges der Petition definitiv nichts ändern, aber es ist ein Geschmack, wie demokratische Mitbestimmung im Netz funktionieren kann könnte.

  2.  Greg schrieb am 19. Feb 2009 um 19:43

    Die Petition ist aber auch doof. „Der Deutsche Bundestag möge beschließen … das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen.“. Noch schwammiger geht es wohl nicht, oder? Ich will ja nicht sagen, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen unmöglich ist. Aber wenn man eins will, muss man zumindest die Richtung vorgeben, wie das finanziert und ausgeglichen werden soll. Da gibt es ja x Ansätze. Spitzensteuersatz hoch? Mwst auf 50% und dafür alle anderen Steuern abschaffen? Auch für Kinder den vollen Satz? Wer soll’s kriegen (ja, wirklich bedingungslos will es kaum jemand. Deutscher Staatbürger oder 18 Jahre als sein sind auch Bedingungen).

    Sowas kann ich nicht ernsthaft unterschreiben. Aber hier ging es ja um den technischen Aspekt des Petitionssystems, also was argumentiere ich überhaupt? 😀

  3.  Mike® schrieb am 19. Feb 2009 um 22:02

    technischer Aspekt ist schön, jetzt wird grad ernsthaft überlegt, die Petition nicht zuzulassen, da sie – dem Server sei Dank – zu lange dauerte.
    So mag ich meine Demokratur!!1eins

  4.  Greg schrieb am 20. Feb 2009 um 1:09

    Technik und Bundestag – die Qualen kennen hier wohl mehrere Leute 😉

  5.  Fred Fredson schrieb am 20. Feb 2009 um 11:17

    Ich hab auch probiert die Petition auszufüllen, aber hat nich ganz geklappt. Ich saß circa 1,5 stunden davor und hab probiert zu aktualisieren: Irgendwann waren dann zum Glück auch ohne mich die 50.000 erreicht! Dabei hatte ich mir schön ausgerechnet wie toll es doch wäre, genau der 50.000 zu sein! (Mit Luftballons von der Decke und Konfetti und so…) 🙁

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