Acid-Test Firefox

Vor ein oder 2 Wochen gab’s ein grosses Hallo, dass Firefox/ Seamonkey und Abkömmlinge „endlich“ bald auch den Acid2-test bestehen werden.
Dazu kann man sich meiner Meinung nach nur an den Kopf fassen, für was für weltfremde Kinkerlitzchen bei der Mozilla-Foundation offenbar Ressourcen vorhanden sind, bei wichtigen und nützlichen Eigenschaften wie:
Zählvariablen in Listen (1.1, 1.2 etc) oder:
inline-block (inline-elemente „mit fester Breite“)
aber darf man weiterhin bis zum Sankt Nimmerleinstag warten.

Andere tendentiell nützliche Eigenschaften wie:
variables Schriftgewicht oder:
white-space: pre-wrap/ pre-line schlummern nett vor sich hin.

Orphans und Widows (Schusterjungen und Hurenkinderwikipedia), wann kann man damit eigentlich endlich in $irgendeinem Browser rechnen?

Wenn man in News- oder Entwicklergroups so mitliest, dann hört man zur Thematik immer wieder gern: „Du bist herzlich eingeladen, das zu fixen“, sehr fein, ich bin kein Programmierer, aber wenn ich seh‘ für was für ’nen dummen Spielkram die Programmierer Zeit und Lust haben, dann – ääh – was wollte ich – genau, meinen Kopf schütteln.

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5 Kommentare to “Acid-Test Firefox”

  1.  stephantom schrieb am 01. Jan 2007 um 1:58

    Wenn man ehrlich ist, ist der Acid2-Test doch eigentlich mehr eine Prestigesache.
    Ich hoffe stark, dass mit dem Umstieg auf Gecko 1.9 endlich wieder einmal etwas weitergeht, was den CSS-Support anbelangt.

  2.  Greg schrieb am 01. Jan 2007 um 16:33

    Sehe ich auch so. Schlecht ist es nicht, wenn ein Browser den Test schafft. Aber oberste Priorität sollte das nicht haben.

  3.  Mark schrieb am 08. Jan 2007 um 1:06

    Wenn du schon in einem anderen Beitrag (durchaus berechtigt) über die Rechtschreibung bei Dr. Web lästerst, solltest du doch selber mal drauf achten: „grosses“ existiert in der deutschen Sprache nicht (in der Schweiz ist es aber natürlich richtig). Nur mal so am Rande …
    (Kann sein, dass ich im Glashaus sitze. Ich habe aber gerade keine Lust, Wort für Wort dieses Kommmentars nochmal zu prüfen.)

  4.  Mike® schrieb am 08. Jan 2007 um 5:17

    1.: Du hast Recht.
    2.: Die Sache is ja die, dass bei bemängeltem Dr-web nich (ja, da fehlt ein t am Ende) solche wie von mir – weil (imho) praktisch – erfundenen pseudo-neue-räschtschraibunk-regeln nicht nicht befolgt wurden, sondern richtige „echte“ Deppensachen.
    (Mir) Egal, ob man dass mit ess-zett oder Doppel-s schreibt, man sollte es dann auch wenigstens (!) richtig anwenden. In dem Dr-Web-gestotter kann (bzw. konnte, ich schau jetzt nicht nochmal drauf) man jedenfalls u.v.A. (!) 2 Mal üblich falsch angewandte „das/ß“-Varianten sehen, der betreffende Autor schreibt dass nach Komma fast generell mit scharfem s und wenn’s mal Laune macht, wirft er zwischendrin einfach ein „normales“ ein, damit die Quote stimmt, siehe Zitat im Beitrag.

  5.  Mark schrieb am 08. Jan 2007 um 11:50

    Mein Kommentar war übrigens nicht böse gemeint, aber das ist sicherlich auch nicht so rüber gekommen. Richtig peinlich fand ich vor sicherlich zwei oder drei Jahren, als bei Dr. Web mal von „Leihen“ die Rede war (gemeint waren Laien). Auf meine E-Mail hin schrieb mir jemand zurück, dass es ein Tippfehler wäre und man es korrigieren wollen. Wochen später fand sich das Wort immer noch im Artikel.
    Nichtsdestotrotz hat Dr. Web ab und zu mal interessante Sachen als Artikel oder im Blog, aber der Herr „Dr.“ und sein Team haben schon ein wenig nachgelassen.

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