Kommunen, Barrierefreiheit, schrottige CMSe, leere Phrasen und „Geschmäckle“

Heute: www.halle.de

Demletzt hatte ich es ja hier schon einmal mit DEM Paradebeispiel schlechthin für grottigste kommunale Webseiten, wo man meiner bescheidenen Meinung nach eigentlich schon von eindeutigem Betrug sprechen sollte, wenn, ja wenn man das entsprechende Kleingeld und die notwendige Langeweile hätte, diese Offensichtlichkeit vor Gericht auch darzulegen UND auch noch an kompetente Richter zu geraten, die solch Zusammenhänge auch durchschauen, wenn man wegen solcher Äusserungen vor den Kadi gezogen wird.
Lange Rede kurzer Sinn, würde ich einen Roman schreiben wollen, dann säße ich grad nicht hier.

Halle.de. Das ist sowas, wo ich gerade bei einer Recherche nur zufällig draufgestossen bin, und als technisch und körperlich relativ wenig gehandicapter Zeitgenosse gleich über mehrere Sachen gestolpert bin. Weiterlesen »

Google – superinnovativ

 *kopfkratz*
Ok, man nehme Folgendes an:
Man baut eine Übersicht über eine ganze Menge an Suchmaschinen. Ungefähr so viele.

Was ist da ungewöhnlich? Richtig, Google fehlt.

Und warum? Darum:

Wie es in der von Blogoscoped zitierten Aufforderung zur Unterlassung weiter heißt, führt die ungenehmigte Verwendung des Google-Logos beim Verbraucher zu der irrigen Vorstellung, es bestehe eine Verbindung zwischen dem Betreiber der Link-Liste und der Suchmaschine.

Wie nennt man sowas? Richtig: Geniaaaaal!

Links:

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Ist Designqualität messbar?

Samstag Nachmittag bin ich via diesen Beitrages in Korstis Blog auf die Webseite bzw. einen netten Dienst des „Designministeriums“ gestossen, der mir sehr angenehm auffiel.
Konkret handelt es sich um ein Script, welches Webseiten auf verschiedene Eigenschaften hin testet, und eine zwei Listen mit Lob und Tadel ausgibt, wie auch ein herunterladbares Zertifikat zum auffe Seite babben.
Das Zertifikat spar ich mir hier, mit 63 67 83 89 Punkten von 100 ist da noch ein wenig zu tun hier.

Wie gesagt, das ist alles ganz dufte und grossartig, wer mal selber schauen möchte:
Designbewerter.

Mal etwas unter die Haube geschaut, fallen allerdings viele Kleinigkeiten auf, die helfen, oben gestellte Frage mit einem eindeutigen „Jein!“ zu beantworten.
Ich würd’s jetzt nicht direkt Tadel nennen, da einige der Probleme nicht oder extrem schwer zufriedenstellend zu lösen sind, aber machen wir eine genauere Betrachtung (vom Trash-log):

  • Es wurden 12 Fonts in den CSS- Dateien gefunden. Weiterhin wurden 5 Schriftfamilien in den CSS-Dateien identifiziert. Dies könnten weit mehr als genug sein.

    Das scheint mir ein Design-/ Denkfehler im Script zu sein. 12 Fonts sind hier nicht im Einsatz, sondern 12 Fonts innerhalb der Schriftfamilien. Irgendwie nicht ganz befriedigend die Aussage, da von den Schriftfamilien immer nur EINE Schrift verwendet wird.
    Beispiel: Überschriften=Georgia, Text=Verdana, Code=Courier (im Fallseason-theme).

    Suboptimal, dass die Schriften/Schriftfamilien für die Print-stylesheets oder alternative Stylesheets (hier auf der Seite ist das Print-css als Anschauungsobjekt doppelt eingebunden) mitgezählt werden, da sieht man schon ganz gut, an welche Grenzen eine technische Bewertung eines „Designs“ stösst.

  • Es wurde 1 Inline-Eventhandler- Attribut identifiziert. Inline-Eventhandler sollten nicht im Markup auftauchen.

    Das ist SOO nicht richtig.
    1. Gibt es auf dieser Seite hier Unmengen inline-Eventhandler (nämlich die Aufklappdinger bei den Beiträgen und/oder Kommentaren).
    2. Na und? Mir fehlt hier eine Prüfung, ob die Javascript-dinger nicht doch auch noch hart mit zünftigem (X)HTML verlinkt sind. Sind sie nämlich. Hier zumindest.

    Spätestens, wenn das so gehandhabt wurde, dürfte das Check-Script keinen Punktabzug geben, es sei denn, mir erklärt jemand, was gegen mit Fallbacks vernünftig eingebundenem Jehovascript spricht.

  • Es werden 7 Abbildungen verlinkt, aber nur 2 haben ein Alt-Attribut zur alternativen Bezeichnung. Dies stellt eine Ordnungswidrigkeit dar!

    Ich finde, dass all die Wortpressen (und überhaupt Seiten im Allgemeinen), die Alt-attribute einfügen, wo keine hingehören, nämlich bei Schmuckbildern, wie bspw. solchen wie hier die Teasergrafiken bei den Beiträgen, Strafzettel für Ordnungwidrigkeiten bekommen sollten, nicht wir 🙂
    Dies stellt ein weiteres grosses Problem der technischen Erkennung von „Design“ dar, kein Script der Welt kann erkennen, ob eine Grafik einen inhaltlichen Zusammenhang mit dem Inhalt der Webseite hat. Es sei denn, man fängt wieder mit Frickelkram a la Googles „nofollow“ oder Yahoos „nocontent“ un dergleichem an, und drückt einen Standard durch, dass Schmuckbilder eine bestimmte Klasse bekämen.
    Wo mir gleich einfällt dazu, dass ich mich vor einiger Zeit irgendwo über alt=“ “ (statt alt=““) wundern durfte, am Ende kann man so solche Accessibilty- und/oder Design-check-scripte verarschen. Das probier ich mal aus 🙂

    Edit:: Herrje, das funktioniert tatsächlich 😮

Alles in allem bis auf kleine Kinderkrankheiten eine relativ runde Sache.
Design-qualität ist messbar – zumindest in einem bestimmten Rahmen.

Link: Designministerium
via: Der Designbewerter (korsti.uttx.net)

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YAML-Builder

 Ich bin kein grosser Fan von YAML, da ich gern von Klein an meine Babys grossziehe, aber wenn mir bei irgendwas die Spucke wegbleibt, dann bei sowas:
YAML Builder | A tool for visual layout development of YAML based CSS layouts (yaml.de)

Das hat mit YAML eigentlich „nur noch“ so viel zu tun, dass das Framework drunterliegt, ansonsten ist das der erste mittlerweile wirklich brauchbare – ööööh – ja, Online-Wysiwyg-Editor (wenn’s auch teilweise gut Ressourcen (Javascript) auf schwachbrüstigem Rechner frisst), der mir so auf den Schirm kommt.

Ganz ganz grosses Kino, keine weiteren Fragen.

via: YAML zusammenklicken (grochtdreis.de)

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Innovative Stellenanzeigen Ⅱ

wir sind auf der Suche nach Java Entwicklern.

Deutschlehrer auch?

Bei uns hast Du alle Möglichkeiten, bei uns kannst Du Dich richtig ausleben.

Koks, Nutten und Blackjack? Wo muss ich unterschreiben?

Wir bieten Dir alles was Du brauchst:

Koks, Nutten und Blackjack? Ach tatsächlich:

Spannende Aufgaben, Freiheit, anständige Vergütung und wenn Du richtig gut bist, eine Beteiligung am Unternehmen.

Wo muss ich unterschreiben?

Link: „Biete gutes Gehalt und Beteiligung an VC-finanziertem brandneuen Webprojekt, Java wanted!“ (Xing.com)

Via: Die Bruderschaft von Frazr sucht neue Jünger (boocompany.com)

Römische Zahlen in HTML

 Jedes Mal, wenn ich übereifrig und superkorrekt (auch wenn’s Screenreader angeblich nicht wirklich fressen) nach römischen Zahlen bzw. den Entitys dazu für HTML & Co im Netz suche, könnte ich aus der Haut fahren, wie versteckt und fast unauffindbar die Tabellen zu dem Thema sind.
Nun setz ich mir kein Lesezeichen, sondern suche beim nächsten Mal einfach hier.

Der Number Forms – Block: 2150 – 218F

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Barrierefrei und Spass dabei Ⅲ

Zur Überbrückung der beitragsarmen Zeit hier 😉 verweise ich auf diese vorzügliche Dokumentation, der nichts wirklich hinzuzufügen ist:
Vorreiterrolle in Sachen Barrierefreies Internet bei IHKs? (man bedim len?/ blog.xwolf.de).

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FickenVZ: Sex2.0

 Potenzielle Partner für den Geschlechtesverkehr in der Disko suchen war gestern. Heute ist FickenVZ – „eine Sex-Freunde-Community“ über die sich angemeldete User anhand eingestellter Fotos den gegenseitigen Kontakt erlauben können.

Das Prinzip ist also relativ einfach:

Du findest einen User attraktiv – und willst mit Ihm schlafen, dann klickst Du auf JA. Denkt er/sie das Selbe und klickt auch auf JA, dann habt ihr ein Match. Nach dem Match wird das Nachrichtensytem für euch beide freigeschaltet und Ihr könnt dann euer Treffen organisieren, Fotos austauschen und vieles mehr. Also: Kommunikation erst nach dem Match.

Kommunikation ist erst möglich, wenn beide User zugestimmt haben, es kommt also erstmal ausschließlich auf das eingestellte Bild ein. Dass dies wohl nicht immer den User selbst zeigt, sondern Models, Pornostars, etc., düfte klar sein.

Ich musste schmunzeln, aber wenn zB StudiVZ über 1 Mio. Mitglieder hat, würde mich auch der Erfolg von FickenVZ nicht sonderlich wundern.

Update: Matthias von fickenVZ.net schrieb mir eben, dass die Community bei eBay versteigert wird. Gebloggt wird dazu auch, und zwar hier.

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Maßgebend is auf‘n Tisch!

 Bei den Webkrauts, wo wir es imho bis heute nicht geschafft haben mal ’nen vernünftigen Artikel zu hinterlassen, also von mir zumindest gibt’s da nix, gibt’s grad ’ne nette Aktion, wo gleich eine ganze Palette an Webseiten das gesonnene Auge des Webkrauts passieren und sich seiner strengen Wertung zu fügen haben.
Ich finde das ganz grossartig, allerdings finde ich das Thema nicht so prall: Sport! Und noch viel schlimmer: Fussball!
Wen’s interessiert: „Maßgebend is auf’n Platz!“ – Im Test: Webseiten von Bundesligavereinen (webkrauts.de)

Was‘ los? Immer noch hier?
Ok, ok, ich denk mir ja schon was aus.

Zur Wahl stehen – tadaaa! 3 trinkbare Sorten Bier: Weiterlesen »

Target-Nazis: Shut the Fuck up!

Seit Monaten schon habe ich diesen Beitrag hier in Vorbereitungplanung, nachdem nicht nur ich hier beim Pantoffelpunk drüben auf Verwunderung bei einigen Leuten stiess, weil ich keinen Bock habe, mich durch diesen Dreck fremdbestimmen zu lassen.

Den Artikel zum Thema spar ich mir mal, sondern verweise auf: Warum target=“_blank“ nervt und verboten gehört (peterkroener.de). incl. der Kommentare dort. Weiterlesen »

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