Hallo Herr Küppersbusch! (taz)

in der letzten Zeit wurde Deine Montagskolumne in der TAZ (Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?), die ich sehr schätz(t)e, zunehmend flacher und langweiliger, der oftmals einzige Grund diese zu lesen, ist dann doch das dummbräsige Gefasel auf dem Restholz.
Heute fand ich übrigens besonders erheiternd:

In Schleswig-Holstein wird gerade eine „Dänenampel“-Koalition aus SPD, Grünen und dem Südschleswigschen Wählerverband geschmiedet. Darf der Däne den Deutschen regieren?

In Polen oder Belgien genießen die deutschstämmigen Minderheiten politische Privilegien wie Schutzklauseln oder garantierte Senatorenämter. Das wäre ein hübsches Krisenexperiment: keine 5-Prozent-Hürde für eine türkisch-deutsche oder Polonia-Partei. In Brandenburg würden Sorben ohne Hürde antreten dürfen

(https://www.taz.de/Die-Woche/!93294/)
Hah, lustig! Die Polen und die Belgier, die sind ja mal lustige Völkchen. Das könnte uns in Deutschland natürlich nie passieren:

Ausgenommen von der Fünf-Prozent-Hürde sind teilweise die Parteien nationaler Minderheiten. So wird der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) in Schleswig-Holstein, der die dort ansässige dänische und friesische nationale Minderheit repräsentiert, davon ausgenommen. […] erstreckt sich gemäß § 6 VI Satz 2 des Bundeswahlgesetzes inzwischen die Befreiung von der Fünf-Prozent-Hürde auf alle Parteien nationaler Minderheiten in Deutschland. Neben dem SSW existieren derzeit die 2005 gegründete Lausitzer Allianz als Partei einer nationalen Minderheit, nämlich der Sorben in Brandenburg und Sachsen, und die 2007 in Niedersachsen gegründete Partei Die Friesen, die sich in ihrer Satzung auch als Partei einer nationalen Minderheit bezeichnet.

Fünf-Prozent-Hürde in Deutschland (wikipedia)

Journalist müsste man sein…

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