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Getestet: CAT S 61

Kurzfassung: runde Sache.

Pro:

  1. Das S61 ist zwar nochmal grösser als das S60, liegt aber deutlich besser in der Hand. Gummierte Rückseite (bis teilweise um den Rand) statt Plastik sorgt für besseren Griff. Das S60 hab ich bestimmt 100 mal runtergeworfen.
  2. Android Oreo (mit Ankündigung auf Android P) scheint mir halbwegs modern, obwohl das einige Macken mitbringt (Pairing kaputt, Systemeinstellungen noch verwinkelter und verschachtelter als bisher, Menübedienung teilweise 3-4 „Klicks“, wo früher einer gereicht hat, Die Scheiss-google-suche kann man immer noch nicht entfernen oder ändern usw. usf.)
    Apropos Android P, was gemunkelt wird käme im Oktober, meint der Support: „early 2019″, also auf deutsch: Juli 2019 oder vlt. gar nicht.
  3. Akku hält bei moderatem Gebrauch etwa eine Woche.

Neutral:

  1. Die Foto-Kamera ist geringfügig besser als beim S60. Direkt schlecht würde ich sie nicht bezeichnen, aber schön ist was anderes.
  2. Der Laserdistanzmesser funktioniert nur mit der Kamera. Das ist aus mehreren Gründen Mist. Da wäre zum einen die wenig gute Kamera, zum anderen hat man durch die Positionierung abseits der Kamera eine weitere Stelle, die man beim Knipsen nicht mit den Fingern abdecken darf. Hakelige Sache.
  3. Die Wärmeebildkamera hat angeblich eine höhere Auflösung als beim S60, ich hab eher das Gefühl, dass Kanten deutlicher nachgezeichnet werden.

Kontra:

  1. Die Laser-app scheint mir vom UI-Design her mit der heissen Nadel gestrickt und übel träge ist sie auch. Benutzbar gerade so.
  2. Die Wärmebildkamera hat keine Einstellung mehr, dass Temp-Min und -Max immer angezeigt werden soll. Muss man jedes Mal manuell aktivieren. Muss ich nicht verstehen.
  3. Der Laserdistanzmesser benötigt (zwingend) die Berechtigung „Standort“. Muss ich nicht verstehen.
  4. Preis

Medienkompetenzübung…

aka: „unseren täglich fefe gib uns heut“.

fefe hier so:

die Kosten für ein Bild beziffern sie laut SPON mit 100.000$

Nein.

oder hier:

Deutschland von Singapur überholt wurde. Unser Ausweis öffnet 165 Grenzen ohne Visum, der von Singapur 165

Nein. (Eigentlich wollte ich das unkommentiert lassen, aber merkt man beim Schreiben/Lesen nicht, dass das Mumpitz sein muss?)

In eigener Sache: Probleme beim Kommentieren

Meh!

Sinnvollerweise werden des öfteren beim Kommentare holen Inhalte abgeschnitten. Ich hab keinen Zugriff aufs Serverlog, heisst auf deutsch: das Problem bleibt uns noch etwas erhalten 🙁

fefe und JS/adblock

wo ichs eben hatte …

In der „Zeit“ gibt es gerade einen schönen Artikel von Tina Uebel darüber, wie ihre Arbeit als Schriftstellerin von politische-Korrektheit-Ideologen behindert wird. Den hätte ich euch gerne empfohlen. Aber da kommt immer eine Paywall, außer man kommt von Google. Und für manche Leute auch dann, wenn man von Google kommt. Ihr könnt das ja mal probieren. Bei Google nach politische korrektheit suchen und den Link mit Tina Uebel nehmen. Nur kriegt man da dann vermutlich auch nur die erste Seite? Ist mir echt alles zu blöde. Das hier wäre der Link gewesen.

Wfm. Kann dran liegen, dass ich kein Sicherheitsexperte bin und JS deaktiviert hab.Kann mich aber auch täuschen und es ist eine Medienkompetenzübung.

Nachtrag:

Update: Sieht so aus, als müsse man nicht von Google kommen. Es reicht, wenn man aus meinem Blog kommt. o_O

Deine Mudder, Mann! (tl:dr: nein!)

Nachtrag2:

Herrje, Alter!

Update: Ah, der entscheidende Faktor scheint zu sein, dass man keine Cookies von der Zeit gesetzt hat. Also im Private Mode sein und von mir kommen reicht.

Nein.

Aber man muss von mir kommen und in dem Private Mode noch nicht bei der Zeit gewesen sein. Oder so. Und schon mein Blog muss im Private Mode sein, rechtsklickt und open in private window reicht nicht, sonst wird kein Referer übertragen.

Nein.

Edit: Geil, nochn Update

Übrigens hat die „Zeit“ jetzt plötzlich doch einen Artikel, der Rüstung in Frage stellt. Bemerkenswertes Timing!

Ja!  Die sind schnell eingeknickt vor Felix‘ scharfsinigen Expertisen und haben da paar Pseudo-relativierungen nachgeschoben. Fefe hilft!

Scheisshausparolenfefe ma wieder…

(disklaimer: ich lese kein twitter, sondern Feeds u.a. den feed vom Stadler)

fefe so:

 

[l] Kurzes Hatespeech-Update: Twitter hat RA Stadler gestern für zwölf Stunden den Account „teilgesperrt“[…]Er hatte getweetet „Geh endlich sterben, menschenverachtender Zyniker“. Zu Seehofer.

Und in dem Blogbeitrag argumentiert er, das sei ja wohl ganz klar äußerungsrechtlich zulässig.

Ich bin kein Jurist, aber ich bin bisschen erstaunt. Wenn das klar zulässig ist, wieso reden wir dann überhaupt über Hate Speech im Internet?

[mimimi]

Ich argumentiere ja immer, man soll sich bei allen Äußerungen die Lage aus beiden Blickwinkeln vorstellen.

Hallo? Jemand Zuhause? Nein? Das war der zweite Blickwinkel! Klingklong! Oh, Medienkompetenzübung m(

Einmal: Ich sage das zu jemand anderem, der es natürlich VOLL VERDIENT HAT!!1!. Und einmal: Ein fieses Monster von einem Deplorable sagt das zu mir. Und ich kann euch sagen: Wenn jemand das zu mir sagen würde, fände ich das klar jenseits der roten Linie.

Logisch, Du bist ja auch fefe, und hast wie gewöhnlich (wahrscheinlich) nix kapiert.

Ich bin auch ein bisschen irritiert, dass der Stadler überhaupt keine Reue zeigt.

Der hat’s nicht mal drauf „Medienkompetenzübung“ zu trällern, der Arsch.

Taschentuch?

Unter uns: Ich kann mir auch niemanden vorstellen, der sich von so einem Ausbruch umstimmen lässt. Der vorher Seehofer toll fand, aber dann diese Scheißhausparole liest, und das zum Anlass nimmt, seine Position zu Seehofer zu überdenken. Ihr?

Mhh, „Ihr“, also ihr-ich für meinen Teil hab kein Problem einem Scheisshaussparolenbayern mit Scheisshausparolen zu begegnen. Normalen Diskurs kann der ja offenbar nicht. Oder vielleicht tut er nur so und macht Medienkompetenzübungen.

Kommste hoffentlich selbst drauf. Da nich für.

Android-Müll [3]

Toller Name übrigens für ne Google App:

Google App

Da nich für.

Im Übrigen auch ganz tolles Damentennis, dass in den App-Übersichten in keiner Weise ersichtlich ist, was eine App eigentlich so tut – bspw. auch die „Google App“.

Journalisten, Experten und Apple

Mein Lieblingsthema seit über 10 Jahren. Meine 2 Leser wissen, dass das jetzt etwas länglich wird.

Kurzfassung: Adrian Lobe schreibt auf Spektrum.de was zu Face Id von Apple und, ääh, wie, ääh, also, ääh, so Dinge halt.

Langfassung:

Subüberschrift ist:

Seitdem Apple seinem iPhone eine Gesichtserkennung hinzugefügt hat, mehren sich die Zweifel an der Sicherheit. Könnte der Staat die sensiblen Daten abgreifen?

Das fängt mit der völlig falschen Frage reichlich gut an.
Damit’s nicht extrem länglich wird, nur ein paar wenige Fragen:
„Könnte Apple sensible Daten abgreifen?“, „Wie sicher ist das?“, „Könnte irgendwer Daten abgreifen?“ „Was macht der Staat in dieser bescheuerten Subheadline?“, „Warum mehren sich Zweifel an der Sicherheit, wenn Apple irgendein löchriges Feature in eine noch löchrigere Soft/Hardware integriert?“.

Antworten bleibt der Autor leider schludruldig:

Das Authentifizierungsverfahren per Gesichtsscan soll zeitsparender und sicherer sein.

(früher im Text)
vs:

Nutzer könnten auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zurückgreifen, bei der ein zweiter Sicherheitsmechanismus eingebaut ist.

(später im Text) Ja, was denn nu? Zeit sparen oder 12-Faktor-authentifizierung? Wo solls denn hingehen?

Fun Facts:

Laut Apple bedienen Kunden durchschnittlich 80 Mal am Tag den Einschaltknopf

Wenn „der Staat“ das wüsste!111eins

Ähnlich wie bei Apples Touch ID bin ich sehr zuversichtlich, dass das Gesichtsbild oder seine Repräsentation, das so genannte Template, im iPhone sicher ist. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, es zu hacken.

(Zitat „Biometrie-experte“)

Als Fazit des ganzen Geschwurbels noch mehr Geschwurbel:

Auch Apple wollte im Streit mit dem FBI seine Codes vom Schutz des First Amendment verstanden wissen – […]. Die Frage, ob Apple dem FBI Amtshilfe leisten muss, […] entwickelte sich zum Grundsatzstreit über Computersicherheit. Ein erneutes Ersuchen […] könnte sich zu einem abermaligen Lackmustest für das Justizwesen erweisen.

Nein? Sach bloss? Worum ging’s eigentlich? Ich will meine 5 Minuten zurück!

Quelle: http://www.spektrum.de/kolumne/hallo-ich-bins/1539725

Doof bleibt doof…

Beamte der Anti-Drogenbehörde DEA stellten bei ihm ein Laptop sicher, auf dem sich private Schlüssel für Bitcoin- und Bitcoin-Cash-Guthaben im Wert von 500.000 US-Dollar fanden sowie PGP-Schlüssel, die für eine Identität namens „OxyMonster“ genutzt wurden. Hinter diesem Pseudonym soll sich auch eine Person verbergen, die im Marktplatz Dream Market als Administrator, Moderator und wichtiger Händler für Ritalin und das Opioid Oxycontin aktiv ist.

Leute gibt’s.

Jaja, Unschuldsvermutung und so. War bestimmt alles ganz anders. Der wollte gar nich zum nem Bartwettbewerb, sondern zum Frisör.

Quelle:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Mutmasslicher-Darknet-Dealer-bei-Anreise-zu-Bartwettbewerb-festgenommen-3848785.html

 

Özdemir ist bereit…

Özdemir demletzt so zu den Wahlergebnissen und/oder möglicher Koalitionen (TLZ):

[blabla] Hinter dem Erfolg der AFD stehen auch Interessen, die unserem Land massiv schaden wollen. Das haben die Beeinflussungsversuche über Meinungsroboter im Internet gezeigt. Der russische Präsident Putin führt nichts Gutes im Schilde und freut sich bestimmt [blabla] autoritärem Herrscher eines fremden Landes [blabla]

Ruft jemand ’nen Arzt?

 

schon wieder fefe

Wir fragen ja auch nicht den Verband der Skinheads, ob das strafbewehrt sein sollte, wenn man Ausländer aufklatscht!? WTF!?!?

leider leider ist aus dem Kontext nicht wirklich erkennbar, ob hier mal wieder fefes übliche Ahnungslosigkeit bzgl. Subkulturen, politischer Zusammenhänge etc. im Spiel ist,  oder alternativ mal wieder eine megaschlechte Analogie irgendwas illustrieren soll. In beiden Fällen: hat sicher bei anderen Ahnungslosen geklappt, also Mission erfüllt.

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