Spass mit Ameisenforschern

Wo die Tiere geblieben waren, konnten Tofilski und seine Kollegen aufklären: Sie waren gestorben. Die Wissenschaftler fanden dies heraus, indem sie an den nächsten Abenden jene Tiere, die nach vollbrachter Arbeit vor den verschlossenen Toren geblieben waren, in eine Plastikbox steckten. Von 23 solcher Ameisen überlebten nur sechs die Nacht. Der Rest war offenbar an Erschöpfung gestorben.

„Die Wissenschaftler fanden heraus“ – was bitte ist das für ein kruder Versuchsaufbau?

Serie: Bio bizarr (11) – Der Letzte macht die Tür zu – und stirbt (Süddeutsche Zeitung)

Ein Kommentar to “Spass mit Ameisenforschern”

  1.  Zapp schrieb am 01. Okt 2008 um 16:27

    Der Versuchsaufbau mit der Plastikbox geht ja noch, aber die Stichprobe ist viel zu klein.
    Wenn die wirklich nur Daten von 23 Tieren an einem Tag haben, kann man das Ganze IMHO ziemlich vergessen und es würde mich wundern, wenn es in einem anständigen Journal publiziert würde.

    Leider gibt es die Originalarbeit mit „Material und Methoden“-Teil beim „American Naturalist“ (die Zeitschrift hat übrigens keinen besonders umwerfenden Impact-Factor) noch nicht online.

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